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München relaxed

Ist es möglich, in einer Millionenstadt Plätze der Entspannung zu finden und zudem als ‘Münchner Kindl‘ in der eigenen Heimatstadt noch Neues zu entdecken?
Ja, durchaus! Wenn man sich dem Moderator, Sprecher, Coach und Wahlmünchner Michael Sporer (Bayerischer Rundfunk: “Wir in Bayern“, “Blickpunkt Sport“ und Fan-Tage von “Dahoam is Dahoam“; Sprecher für Hörbücher und Werbung; Coach und Trainer für Präsentation, Moderation u.v.m.) anvertraut und dieser einen mitnimmt zu seinen persönlichen Kraftorten und in das ‘Wohnzimmer‘, das er sich im wöchentlichen Wechsel mit seiner Kollegin Sabine Sauer teilt.



Eingerahmt von mächtigen Trauerweiden fließt das kühle Nass unter der steinernen Brücke mit dem schmiedeeisernen Geländer gen Norden. Das Geräusch von Pferdehufen und knarzenden Rädern auf Asphalt befeuert die Phantasie. Wer sich in den Anblick vertieft, wäre nicht erstaunt, würde jetzt eine Pferdekutsche aus dem 18. Jahrhundert mit einem Zylinder tragenden Kutscher und vier vorgespannten Schimmeln über die Brücke fahren.
In zwei weichen Kurven bahnt sich der Bach seinen Weg über die in den Jahren glatt gewaschenen Steine. Über ihm öffnet sich der Blick auf eine weite Wiesenlandschaft mit einzelnen Bäumen zu beiden Seiten. Genau an der Stelle, wo sich der Eisbach mit beachtlicher Geschwindigkeit rauschend und schäumend über steinerne Hindernisse hinwegsetzt und sich der Monopteros – ein 16 Meter hoher von Säulen eingefasster Rundtempel im griechischen Stil von 1836 – in den weiß-blauen Himmel erhebt, befindet sich Michael Sporers Lieblingsplatz im Englischen Garten in München.
Früh am Morgen bevor die Massen in den Park strömen, sei dies ein wunderbarer Ort für ein Frühstücks-Picknick, schwärmt der Wahlmünchner.


Wenn Michael Sporer nicht durch den Englischen Garten joggt, <br>dann entspannt er gerne am Ufer des Eisbachs.
© Bianka Kaspar
Wenn Michael Sporer nicht durch den Englischen Garten joggt,
dann entspannt er gerne am Ufer des Eisbachs.


Grüne Oase im Großstadt-Getümmel

Der Englische Garten – oder E-Garten, wie ihn der Moderator gerne in Kurzform nennt – ist eine der größten innerstädtischen Parkanlagen der Welt, sogar größer als der Hyde Park in London oder der Central Park in New York. Vom Haus der Kunst am Rande der Altstadt, wo sich die mittlerweile bei Surfern weltweit bekannte sogenannte ‘Eisbachwelle‘ befindet – an dieser Stelle tritt ein bis dahin unterirdisch verlaufender Nebenarm der Isar zutage –, zieht sich die Grünfläche rund fünf Kilometer nach Nordosten. Zu jeder Jahreszeit bietet der Park den Rahmen für sportliche Betätigung, kulturelle Ereignisse (wie z.B. das Shakespeare Sommertheater oder eine japanische Teezeremonie), Erlebnisse für die Kleinen (u.a. beim Schäfchenzählen und Filzen, wenn ein Schäfer im Sommer an bestimmten Tagen mit seinen ca. 400 Tieren in den Park kommt), Geselligkeit (etwa beim Chinesischen Turm in einem der größten Biergärten Bayerns mit seinen 7.000 Plätzen oder dem Christkindlmarkt im Winter), aber auch für friedliches Dahingleiten im Ruder- oder Tretboot auf dem Kleinhesseloher See oder bei einer Kutschfahrt durch den Park. Ebenso finden sich Orte der Ruhe in der Weite der Natur, durchzogen von einem 78 Kilometer langen Wegenetz. Mehr als 100 Brücken und Stege überqueren Bäche mit über 8,5 Kilometern Länge.
1792 als erster Volksgarten auf dem Kontinent eröffnet, leben hier heute neben rund 55 Vogelarten auch Füchse, Kaninchen, Feldhasen, Igel und Eichhörnchen. Der Englische Garten ist nicht nur bei Münchnern und Touristen beliebt, was für jährlich 3,5 Millionen Besucher sorgt, sondern dient desweiteren gerne als Kulisse für Werbespots oder auch Spielfilme, insbesondere mit historischen Stoffen, da der Park frei von modernen Gebäuden ist, die ansonsten wegretuschiert werden müssten.

Wenn sich dann an manchen Tagen die ruhige Idylle langsam in ein Konglomerat aus Sportplatz und Sonnenstudio, Aula, Kinder- und Hundespielplatz, Singlebörse und Reitstall mit musikalischer Untermalung unterschiedlichster Stilrichtungen verwandelt, liegt ein anderer Hort der Ruhe für Michael Sporer nicht weit. Um genau zu sein sogar genau vor seiner Wohnungstür. Denn nur einen Katzensprung vom Englischen Garten entfernt, befindet sich ein mit Heckenrosen bewachsener Innenhof – eine Welt für sich.
„Wenn gerade anstrengende Wochen sind mit vielen Sendungen, Auftritten, Galas usw., setze ich mich hier eine halbe Stunde hin, schaue in die Apfelbäume und dann ist alles wieder gut.“, so der Moderator über seinen geheimen Ruhepol.


Michael Sporer und Bianka Kaspar<br>im idyllischen Innenhof unweit des Englischen Gartens.
© Bianka Kaspar
Michael Sporer und Bianka Kaspar
im idyllischen Innenhof unweit des Englischen Gartens.


Seit einigen Jahren lebt Michael Sporer nun hier an der verschwimmenden Grenze von Schwabing (einst ein Dorf älter als München selbst) und Maxvorstadt und möchte nach Möglichkeit dort auch nicht wieder weg. Er liebt dieses Kleinstadt-Gefühl innerhalb einer Großstadt. Die kleinen Straßen und Cafés. Man kennt sich noch – z.B. den Bäcker, die Frau vom Deli oder den Hausmeister von der Uni nebenan. „Jeder schaut ein bisserl auf den anderen.“, kommt der Wahlmünchner ins Schwärmen über einen Teil Münchens, der geprägt ist von Geschichte und Fortschritt, von Kunst und Bildung, von Kultur und Freiheit und nicht zuletzt von pulsierendem Leben und vollkommener Ruhe, eingehüllt in eine immerwährende Aura kreativer Vermächtnisse.


Neben der LMU: <br>die Ludwigskirche von 1844 mit Mosaikdach <br>und einer der größten Altarfresken der Welt.
© Bianka Kaspar
Neben der LMU:
die Ludwigskirche von 1844 mit Mosaikdach
und einer der größten Altarfresken der Welt.
Der Weg nach München


In Wolfratshausen geboren, in Geretsried aufgewachsen, brachte der Wunsch, Journalist zu werden Michael Sporer nach München. Nach einer entsprechenden Ausbildung beim Münchner Merkur und dem Entschluss, sich als Wirtschaftsjournalist zu spezialisieren, führte sein Weg an die Ludwig-Maximilians-Universität München.

Die LMU, eine der größten und forschungsstärksten Universitäten Deutschlands mit über 50.000 Studenten – davon ca. 15% aus dem Ausland – kam nach ihrer Gründung 1472 in Ingolstadt über Landshut 1826 nach München. Damals eine der ersten Amtshandlungen von König Ludwig I. 1840 bezog die LMU das heutige an der Ludwigsstraße gelegene Hauptgebäude im Rundbogenstil von Friedrich von Gärtner, welcher zugleich Architekt des Siegestores ist. Dieses markiert unweit das Ende der rund einen Kilometer langen Prachtstraße ab der Feldherrnhalle und stellt die 24 Meter hohe Grenze zwischen den Stadtteilen Maxvorstadt und Schwabing dar.

„Jetzt, da ich nicht mehr studiere, wohne ich nur 100 Meter von der Uni entfernt.“, schmunzelt unser ‘Stadtführer‘ auf dem Weg zur Ludwigsstraße.
Nachdem er mit seiner Ausbildung den journalistischen Part seines Wunschberufes abgedeckt hatte, schrieb sich der Wahlmünchner für ein Volkswirtschafts-Studium ein, das er jedoch nach zwei Semestern zugunsten eines BWL-Studiums aufgab. Neben den Vorlesungen jobbte Michael Sporer beim Radio – eine schicksalshafte ‘Begegnung‘:
„In dem Moment, in dem ich das 1. Mal in ein Mikrophon gesprochen hatte, war der Traum vom Wirtschaftsjournalisten erledigt und ich wollte nur noch reden.“, erinnert er sich lachend.
Trotzdem hat er das Studium beendet. Eine harte Zeit, da es oft nach einer Nacht im Sender direkt in die Uni ging. Andererseits eine tolle Zeit, da etwas vorwärts ging, doch weit entfernt vom lauen Studentenleben – eine heftige Phase mit sehr wenig Schlaf, erinnert sich Michael Sporer beim Blick auf die Universitäts-Gebäude.


Michael Sporer am Brunnen vor der Ludwig-Maximilians-Universität. <br>Im Hintergrund das Siegestor - Triumphbogen und Mahnmal zugleich: <br>“Dem Sieg geweiht, vom Krieg zerstört, zum Frieden mahnend“.
© Bianka Kaspar
Michael Sporer am Brunnen vor der Ludwig-Maximilians-Universität.
Im Hintergrund das Siegestor - Triumphbogen und Mahnmal zugleich:
“Dem Sieg geweiht, vom Krieg zerstört, zum Frieden mahnend“.


Berufliche Facetten

Sprecher – Moderator – Coach und Trainer –
Aus dem Studio 3 des Bayerischen <br>Fernsehens wird wochentäglich <br>live “Wir in Bayern“ gesendet.
© Bianka Kaspar
Aus dem Studio 3 des Bayerischen
Fernsehens wird wochentäglich
live “Wir in Bayern“ gesendet.
Vielen noch aus dem Radio ein Begriff, inzwischen bekannt für seine Moderation von “Blickpunkt Sport“ und “Wir in Bayern“, ist er auch als Moderator auf so mancher (Wohltätigkeits-)Veranstaltung zu sehen und gibt sein Wissen und seine Berufserfahrung als Trainer und Berater weiter.
Auf dem Weg ins BR-Studio in Freimann erzählt Michael Sporer, dass er sich seiner privilegierten Situation durchaus bewusst ist. „Ich kann etwas machen, wofür viele andere Leute alles geben würden.“ Und daher: „Meinen Beruf habe ich noch nie als Arbeit in dem Sinne betrachtet. Ich kann tatsächlich sagen, dass ich jeden Tag sehr gerne dorthin gehe.“ Hat er doch bereits als Kind mit der Banane in der Hand angefangen, Fußballspiele zu kommentieren.
Nachdem der Wahlmünchner immer häufiger um beruflichen Rat und Unterstützung gefragt wurde, beschloss er eines Tages, seiner breiten Praxis noch das fehlende theoretische Fundament hinzuzufügen und machte über neun Monate eine Ausbildung zum Coach und Trainer.
Die große Bandbreite seiner Tätigkeiten ist für den Kommunikations-Profi eine große Befriedigung, denn: „Ich mache sie so gerne, dass ich es einfach als eine Möglichkeit sehe, Zeit sinnvoll und gut zu verbringen.“


“Wir in Bayern“

„Einfahrt nur mit Genehmigung“ steht an der Schranke geschrieben, die Externen den Zutritt nur erlaubt, wenn sie zum Beispiel Mitglied einer Besuchergruppe sind, die zu einer Führung hinter die Kulissen des Bayerischen Rundfunks eingeladen ist, oder wenn sie – wie wir – ein wohlbekanntes Gesicht der BR-Familie an ihrer Seite haben.
Außer den über der Pforte thronenden zwei Buchstaben, verrät nur ein riesiger Sendemast, dass hier ein Standort der Bayerischen Fernsehanstalt ist, wo ein Teil der über 3.200 Mitarbeiter arbeitet. Hohe Birken und anderer alter Baumbestand wirken wie überdimensionale Paravents, die den Blick verwehren auf das Gelände, auf dem sich auch Bayerns bekanntestes Wohnzimmer befindet.

Die Einladung dorthin kam für den Moderator überraschend:
Vor ein paar Jahren war Michael Sporer mit seinem Vater in einem Möbelhaus unterwegs und suchte Teppiche aus, als sein Handy klingelte.
„Am anderen Ende der Leitung eine sehr dunkle, sonore Stimme, die fragte: ‚Kennen Sie ‘Wir in Bayern‘?‘“ Zu einem Zeitpunkt an dem der Moderator bereits beim Sport im Bayerischen Fernsehen tätig war und so bestätigte er: „Ja, selbstverständlich kenne ich die Sendung.“
Womit man auf der anderen Seite gleich zur Sache kam: „Hätten Sie Interesse daran, die Sendung zu moderieren?“ Und Michael Sporer: „Ähm, ja, natürlich!“
Diesem Telefonat folgte ein Treffen mit dem verantwortlichen Redakteur im Café Reitschule in Schwabing. Kurz darauf hatte der Wahlmünchner seine neue Heimat im Studio 3 des BR in Freimann.


Michael Sporer ‘am Herd‘ im “Wir in Bayern“-Studio.
© Bianka Kaspar
Michael Sporer ‘am Herd‘ im “Wir in Bayern“-Studio.


Inzwischen sind mehrere Jahre vergangen. Die Begeisterung für das Format („die größte zusammenhängende Live-Sendefläche, die der BR täglich im Programm hat“) hat nicht nachgelassen. Im Gegenteil, es wird eigentlich immer besser. Die 75-minütige Live-Sendung hatte 2013 ihr bisher bestes Jahr mit einer Zuschauerquote von durchschnittlich 10,4 % aller Sendungen, die zu diesem Zeitpunkt in Bayern gesehen werden.
„Das gab es beim BR auf einem Nachmittagssendeplatz, der gerne als ‘Todeszone‘ bezeichnet wird, noch nie.“, ist der Moderator stolz.
Die Sendung, die sich ausschließlich Themen aus Bayern widmet, aber inzwischen auch seine Fans außerhalb der Landesgrenze hat, beschäftigt im Hintergrund an die 100 Menschen.

Trotz dieser Erfolge war sich Michael Sporer seiner Bekanntheit lange nicht bewusst und davon überzeugt, dass sich kein Mensch dafür interessierte, wer er sei und was er mache. Sein Vater erkannte schon eher, dass die Realität anders aussah, doch: „Ich habe das nicht geglaubt, als mein Vater das damals gesagt hat und erlebe es jetzt aber tatsächlich, wenn ich z.B. in einen U-Bahn-Wagen einsteige. Inzwischen kann ich es einschätzen, dass etwa 50 % der Fahrgäste, die da drin sitzen, wissen, wer ich bin.“
Eine gewaltige Umstellung, die der Umstieg vom Radio zum Fernsehen mit sich brachte.
„Das war schwer für mich, mich daran zu gewöhnen.“, gibt der Moderator zu.
Und so wirklich kann er es immer noch nicht glauben, „was da manchmal abgeht“.


Weg vom Klischee

In seiner Funktion als Sprecher ist Michael Sporer seit einigen Jahren die Stimme des weltweit gehörten Podcast des Münchner Hofbräuhauses. Fast so bekannt wie das Münchner Oktoberfest, mit bis zu 30.000 Besuchern an Spitzentagen und mit einigen Vorurteilen behaftet, stellt unser ‘Guide‘ klar: „Dort passiert in den letzten Jahren eine ganze Menge zur Bayerischen Wirtshauskultur.“
Und dann kommt die Gewissensfrage: Wissen Sie, dass das Hofbräuhaus einen Biergarten hat, in dem man mitten in der Altstadt unter Kastanien sitzen kann?
Da sich dieser in einem Innenhof befindet, „hat er bedingt durch die alten Bäume sein eigenes Mikroklima.“, weiß Michael Sporer – kühler, wenn es heiß ist und die Wärme haltend, wenn es sich abkühlt. Seit 1897 haben dort rund um den steinernen Löwenbrunnen über 400 Gäste Platz.
So lernt man als ‘Eingeborene‘ noch etwas dazu, was vor einem schon Tausende von Touristen entdeckt haben … . Der Maßkrugtresor, zu dem nur alteingesessene Stammgäste Zugriff auf ihr entsprechendes Fach zur Verwahrung ihrer Bierkrüge haben, welches inkl. Schlüssel über Generationen weitervererbt wird, bleibt allerdings auch den weltweiten Besuchern verborgen.


Der Hofgarten – zwischen Altstadt u. Englischem Garten - <br>mit Diana-Tempel u. im Hintergrund der Kuppel der Staatskanzlei, <br>Amtssitz des Bayerischen Ministerpräsidenten. <br>„Das ganze Areal ist ein Traum!“, so Michael Sporer.
© Bianka Kaspar
Der Hofgarten – zwischen Altstadt u. Englischem Garten -
mit Diana-Tempel u. im Hintergrund der Kuppel der Staatskanzlei,
Amtssitz des Bayerischen Ministerpräsidenten.
„Das ganze Areal ist ein Traum!“, so Michael Sporer.


„Die Sache, die mir neben meinem Job am meisten Spaß macht.“

Vor rund 10 Jahren verbrachte Michael Sporer seinen Urlaub auf Mauritius. Dort machte er die Erfahrung, dass man auch im ‘Paradies‘ mal schlechte Laune haben kann, wenn etwas nicht so läuft wie geplant. So stolperte er eines Tages aus dem Hotel und erblickte ein Schild mit dem ‘verhängnisvollen‘ Angebot “Golf-Schnupperstunde“. Bis dahin hatte der Moderator wenig Interesse an dem Golfplatz, der sein Hotel umgab, und genauso wenig Verständnis für die dortigen ‘Kugelschubser‘. Doch das Angebot kam zum Abreagieren gerade recht. So prügelte er auf der Driving Range die Bälle, bis ihm alles wehtat – jedoch ohne befriedigendes Ergebnis … .
Bis zu dem Moment als ein Ball sich hoch in den Himmel erhob und flog und flog, bis er kaum noch zu sehen war. Und in diesem Moment war es geschehen. Michael Sporer war mit dem Golf-Virus infiziert, der ihn nie wieder loslassen sollte. Seitdem arbeitet er daran, „das Gefühl den Ball perfekt zu treffen, so oft wie möglich wieder herzustellen, was auch nach über 10 Jahren noch nicht oft genug gelingt.“

In einem Umkreis von 50 Kilometern wartet das Umland von München mit über 40 Golfplätzen auf – See- und Alpenblick oftmals inklusive.

© Michael Sporer


Da Golfplätze die Eigenheit haben, sich für gewöhnlich an den schönsten Orten der Welt zu befinden, ist das Auswahlkriterium des Golf-Fans für künftige Urlaubsreisen auch recht beziehungsverträglich: „Für mich gehört zu einem gelungenen Urlaub auch ein Golfplatz in der Nähe dazu.“, stellt er klar.


Entspannung über den Dächern von München

Der Freundschaft zum ehemaligen General Manager des Mandarin Oriental Hotels in München hat Michael Sporer die Entdeckung eines besonderen Ortes zu verdanken und so verrät er: “Es gibt kaum einen schöneren Ort in München für einen Sundowner oder einen lauen Sommerabend, wenn Sie einfach nur Chillen wollen.“
Die Rede ist von der “China Moon“ Dachterrasse des Mandarin Oriental Hotels in der Münchner Altstadt. Seiner südostasiatischen Herkunft verpflichtet, weht hier ein Hauch von Asien in Form von asiatischen Figuren und großen Bambuspflanzen zwischen gemütlichen Sitzgruppen, Strandkorb und Pool – letzterer ist allerdings den Hotelgästen vorbehalten.


Luxushotel mit Ausblick – <br>Rundblick von der Dachterrasse des Mandarin Oriental Hotels.
© Bianka Kaspar
Luxushotel mit Ausblick –
Rundblick von der Dachterrasse des Mandarin Oriental Hotels.


Als hätte man durch eine versteckte Geheimtüre eine fremde Welt betreten, schwebt man förmlich über dem Altstadt-Treiben aus Touristen und Einheimischen. Alle Alltagshektik fällt von einem ab, wenn der Blick über Bayerns Landeshauptstadt schweift. Zu vielen bekannten Sehenswürdigkeiten, wie Rathaus und Frauenkirche bis hin zum Hofgarten, jedoch aus einer ganz neuen Perspektive.

“Wenn Sie jeden Tag eine Live-Sendung haben, muss ja irgendwo das frische Gedankengut herkommen und man ein bisschen Inspiration haben. Und dazu ist es für mich extrem wichtig, runterzukommen und einfach etwas aufzutanken.“, berichtet der Moderator. “Und das geht an so ruhigen Plätzen am allerbesten.“, so Michael Sporer. Lässt den Blick in die Ferne schweifen und tut das, was im Studio niemals geht: Nämlich, sich entspannt und unbeobachtet dem Augenblick hinzugeben.


© Bianka Kaspar


© Bianka Kaspar
2014


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